10. und 24. September: Klimastreiks zum Superwahljahr

Streikzahlen vom 24.09.

  • über 600 Teilnehmer*innen in Buxtehude
  • über 620.000 Teilnehmer*innen deutschlandweit
  • 470 Streiks in Deutschland, über 1.700 Aktionen weltweit

10. September:

Klimastreik
zur Kommunalwahl

12:05 Uhr, Stadtpark

24. September:

Globaler Klimastreik
zur Bundestagswahl

13:00 Uhr, Stadtpark

Wir brauchen nur die Nachrichten aus aller Welt lesen, um zu erkennen wie ernst die Lage ist:

  • Überschwemmungen Deutschland, Belgien und den Niederlanden
  • Waldbrände in Russland, der Türkei, Griechenland und Italien
  • durch Dürren verursachte Hungersnöte beispielsweise auf Madagaskar
  • Temperaturen von über 50°C in Kanada und den USA

…das alles ist in den letzten 8 Monaten geschehen.

Der neue Bericht des Weltklimarats macht unwiderlegbar deutlich, dass die Extremwetterereignisse direkt auf die vom Menschen erzeugte Klimakrise zurückzuführen sind. Wenn wir jetzt nicht anfangen, Gegenmaßnahmen einzuleiten, werden Umweltkatastrophen in Zukunft immer häufiger und extremer. Die im Pariser Klimaabkommen festgelegt 1,5-Grad-Grenze, zu der sich auch Deutschland verpflichtet hat, könnte bereits im Jahr 2030 durchbrochen werden. Die Folge: Irreversible Schäden für Mensch und Umwelt.

Doch anstatt auf die Wisschenschaft zu hören und endlich eine ökologische Kehrtwende einzuleiten, stehen führende Politiker in den Katastrophengebieten und amüsieren sich. Aber für die nachfolgenden Generationen ist die Klimakrise alles andere als witzig: Die drohende Klimakatastrophe ist die größte Krise der Menschheit.

Wenn wir jetzt nicht handeln, ist es zu spät. Das hat auch der Bericht des Weltklimarats gezeigt:
Es ist noch möglich, die globale Erderwärmung unter 1,5°C zu halten. Aber dafür müssen jetzt radikale Reformen umgesetzt werden. Die Politiker*innen dürfen nicht mehr nur um den immer heißer werdenden Brei herumreden.

Die nächste Legislaturperiode entscheidet darüber, ob Deutschland dem Pariser Klimaabkommen gerecht wird. Von der kommenden Bundestagswahl und auch den Kommunalwahlen hängt ab, ob wir unsere Existenz schützen können.

Die Klimakrise ist mittlerweile so unmittelbar und extrem. Wir müssen der Politik zeigen, dass jetzt gehandelt werden muss: Der Kampf gegen die Klimakrise muss das Thema der anstehenden Wahlen sein.

Komm mit uns am Freitag vor der Kommunalwahl und am Freitag vor der Bundestagswahl auf die Straße und mache das Superwahljahr zum Superklimawahljahr.